Winkhauser Tal und Hexbachtal

Heute bewegen wir uns zwischen Essen-Frintrop und Mülheim-Dümpten auf unserer inzwischen 150. Komoot-Tour.

Wir starten an der Talschänke in der Bedingrader Straße im Hexbachtal und gehen zunächst etwa 3 Kilometer durch Siedlungsgebiete: nicht besonders prickelnd, aber befestigt. Dann erreichen wir die Aktienstraße und nun geht’s durch das Naturschutzgebiet Winkhauser Tal von einem Grüngürtel zum nächsten zurück auf Essener Gebiet. Nach 7,5 Kilometern sind wir dann zurück im Hexbachtal.

Drei-Städte-Tour von Essen-Borbeck

Heute ist der Himmel stark bewölkt und mit 5°C ist es recht frisch. Raureif haben wir allerdings nicht, dafür Windstille.

Wir fahren durch die Stadt ins Zentrum von Essen-Borbeck und möchten unsere heutige Tour am Marktplatz beginnen. Dort kann man allerdings nur kostenpflichtig maximal 2 Stunden parken. Also fahren wir weiter zum Schnitterweg, wo wir kostenlos unbegrenzt parken können. In dieser Seitenstraße beginnt unsere Wanderung.

Wir laufen durch einige Wohnstraßen mit schmucken Häusern und hangeln uns dann von Siepen zu Siepen durch die diversen Grüngürtel von Essen-Borbeck. So überqueren wir über einen kleinen Steg den Pausmühlenbach (nicht vom Hinweis der Stadt Essen am Eingang zum Bachtal irritieren lassen), folgen dann dem Weg weiter und gelangen über die Flurstraße zur Borbecker Dampfe. Wir unterqueren die S-Bahn-Linie am Bahnhof Essen-Borbeck und landen wieder auf dem Marktplatz. Von dort führt ein Weg links auf den Borbecker Anschluss zur ehemaligen Rheinbahntrasse, der heute ein gut ausgebauter Fahrradweg ist. Diesem Anschluss folgen wir zunächst 2,2 km, bevor wir uns rechts halten und weitere 1,3 km direkt auf der Rheinbahntrasse zurücklegen. Heute begegnen uns hier nur ein paar Jogger und vereinzelte Fahrradfahrer. Bei wärmeren Temperaturen allerdings wird es hier sicher voll.

Nachdem wir den Radweg verlassen haben und uns rechts auf den Wanderweg begeben, gelangen wir ins Naturschutzgebiet Kamptal. Hier gibt es einige Hundebesitzer auf Ausgang und gut ausgebaute Wege. Unser Pfad führt durch das mit Bäumen bewachsene idyllische Tal und endet nach einem Friedhof auf der Heißener Straße. Weiter geht’s über die Antoniusstraße und einige Anliegerstraßen in ein wunderschönes Tal am Ende des Bergkamps. Hier ist es fast ländlich und sehr ruhig. Die geschmackvollen Einfamilienhäuser fügen sich gut in die Landschaft ein. Es folgt ein kurzes Stück durch ein Neubaugebiet und wir queren die Aktienstraße.

Der folgende Abschnitt führt uns immer entlang des Hexbaches durch das Naturschutzgebiet Hexbachtal. Wir treffen einen Fischreiher, mehrere Hundebesitzer und 2 Reiter. Eine Kuriosität entdecken wir am Ende des Hexbachtals im Gänseweg auf einem Pferdehof: Werbung für die Überführung Verstorbener in historischen Begräbniskutschen.

Weiter geht’s auf der Straße Hexberg nach Mülheim an der Ruhr  und Oberhausen bis zum Lepkeshof, wo wir uns mit hausgemachten Marmeladen und Honig vom Oberhausener Imker eindecken. Der Hofladen bietet aber neben frischem Obst und Gemüse auch Käse von einem kleinen Betrieb, hausschlachtene Wurst und Schinken sowie allerlei getrocknete Früchte, Maronen und Nüsse. Einige Anwohner bestellen Ihre Festtagsgänse und –enten für den Weihnachtstag und es wird auch Lachsforelle und Forelle zu den Feiertagen angeboten. Leider gibt es kein Hofcafé zum Einkehren.

Diese Möglichkeit bot sich kurz vor dem Hof an der Straße Hexberg mit der Talschänke. Das direkt am Weg gelegene Speiselokal „Liebling“ fanden wir dagegen beim Blick auf die Karte arg teuer. Hier kann man im Sommer allerdings gut im Biergarten rasten und vielleicht etwas trinken.

Nach unserem kleinen Einkauf folgt die Route dem Läppkesmühlenbach, bevor wir die Frintroper Straße erreichen. Hier herrscht viel Verkehr, aber dieser Abschnitt ist mit insgesamt 500 m auch recht kurz. Über einige Wohnstraßen gelangen wir auf den Schildberg. Das ist für heute die höchste Erhebung auf unserem Weg. Weiter geht’s über die Pfarrstraße in den nächsten Grüngürtel. Wir queren den Barchembach und gelangen zurück auf den Schnitterweg, wo unser Auto wartet.