Vom Parkplatz In der Rose zum Café Herberge

Ein kleiner Parkplatz an der Isenbügeler Straße ist unser heutiger Ausgangspunkt. Von dort folgen wir zunächst der Straße In der Rose zum Neanderlandsteig und zur Straße Oefte. Dieser Straße folgen wir nun bis zum Hof Nipshagen. Hier machen wir eine Kehre und wandern weiter entlang des Römmersbach durchs Römerstal. Der Römersweg bringt uns weiter zur Straße An der Hustert. Wir queren die Langenbügeler Straße und folgen dann dem Mühlenweg bis zum Rinderbach und dem Café Herberge. Diese gastliche Stätte haben wir bereits in früheren Beiträgen erwähnt. Gerade bereitet man hier die große Adventsausstellung vor.

Entlang des Rinderbaches geht es nun bis zur Kettwiger Straße. Der Rinderbach ist ein Nebenfluss der Ruhr, der nach mehr als 11 km in die Ruhr mündet. (Quelle: Wikipedia)

An der Straße Am Sprung biegen wir links ab in den Wald und folgen nun einem schönen Wanderweg bis zurück zur Isenbügeler Straße.

Im Wald über dem Rinderbach – Café Herberge

Wir starten am Waldhotel Heiligenhaus. Hier gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten und wir sind direkt im Heiligenhauser Naherholungsgebiet, dem Vogelsangbachtal.

Vor dem Café Herberge biegen wir links ab und nehmen den Weg hinauf auf den Farrenberg. Wir queren die Langenbügeler Straße und sind dann in Oefte. „Die Honschaft Oefte war bis zum 19. Jahrhundert eine der untersten Verwaltungseinheiten im ländlichen Außenbezirk der bergischen Bürgermeisterei Velbert im Kreis Elberfeld des Regierungsbezirks Düsseldorf innerhalb der preußischen Rheinprovinz. Ihr Gebiet gehört heute zum Essener Stadtteil Kettwig. Historisch gehörte die Honschaft zum Amt Angermund. Im Zuge einer Verwaltungsreform innerhalb des Großherzogtums Berg wurde 1808 die Bürgermeisterei Velbert gebildet. Laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf von 1832 gehörten zu der Honschaft die Ortschaften und Wohnplätze Hessenhof, Kotterheid sowie Unternipshagen. Außerdem lag das Schloss Oefte in der Honschaft. … Als Teil von Kettwig gehört Oefte seit 1975 zur Stadt Essen.“ (Quelle: Wikipedia)

Ein gutes Stück folgen wir nun dem Neanderlandsteig. Im Ortsteil Isenbügel queren wir erneut die Langenbügeler Straße und folgen dann der Isenbügeler Straße. Etwa bei Kilometer 5 halten wir uns links und gelangen in den Wald. Parallel zur Straße erreichen wir bei Kilometer 6 den Rinderbach. Der bringt uns direkt zurück nach Heiligenhaus, wo wir im ländlich gelegenen Café Herberge einkehren.

Nach der Rast gehen wir etwa 500 Meter bergauf und sind wieder am Ausgangspunkt unserer heutigen Tour angekommen.

Von Heiligenhaus zum Café Herberge

Heute ist der Himmel wieder wie blankgeputzt und wir starten unsere Tour bei schattigen -3°C. Unser Auto parken wir auf dem Real-Parkplatz in Heiligenhaus.

Von dort laufen wir ein kurzes Stück entlang der Velberter Straße und über den Panorama-Radweg Niederbergbahn. Dann biegen wir rechts ab zum Abtskücher Stausee, wo bei herrlichem Wetter viele Spaziergänger und auch ein paar Modellbootskipper unterwegs sind. Weiter führt der Weg jetzt etwa 2 km entlang der autoreichen Abtskücher und Losenburger Straße. Es gibt zwar einen Fußweg neben der Straße, aber trotzdem ist das das unattraktivste Teilstück der gesamten Tour. Gleichwohl hat man hier eine schöne Sicht über die Felder.

Nach einer kleinen Siedlung biegen wir links ab in den Püttweg. Aus der Anliegerstraße wird ein Feldweg und am Ende biegen wir in das Tal des Oefter Baches ein. Vom Tüschener Weg aus führt der Weg nach kurzer Steigung links in den Wald. Jetzt folgt das anspruchsvollste und zugleich landschaftlich reizvollste Teilstück. Es geht auf einem sehr schmalen Pfad
entlang des Oefter Baches. Hier ist Trittsicherheit gefragt, da das Gelände zum Teil steil zum Bach abfällt, oft nur einen fußbreit verläuft und viele umgestürzte Bäume überstiegen werden müssen. Wer sich unsicher fühlt, dem sei die Mitnahme von Wanderstöcken für dieses Teilstück empfohlen.

Nachdem wir das Bachtal kurz verlassen haben, gelangen wir wieder auf einen gut begehbaren Wanderweg, der über die Straße Oefte durch das Naturschutzgebiet Oefter Tal führt. Am Hof Nipshagen wird der Weg kurz zur „Spaziergänger-Autobahn“. Viele Anwohner und Spaziergänger mit Hunden begegnen uns. Nachdem wir Brahm passiert haben und rechts auf den Fernwanderweg abgebogen sind, sind wir wieder allein unterwegs.

Der Weg folgt nun dem Neanderlandsteig und führt zur Langenbügeler Straße und weiter zum Isenbügeler Kopf. Hier öffnet sich ein herrliches Panorama Richtung Mintarder Brücke und Duisburg. Nachdem wir vom Isenbügeler Kopf über Müllerbaum ins Tal absteigen, sinkt die Temperatur gefühlt um 5°C. Hier hält sich hartnäckig die kalte Luft und die Sonne hat dieses Tal heute offenbar auch nicht erreicht.

Vorbei an einem Pferdehof und dem Stemmenbach biegen wir links ab und folgen nun dem Rinderbach. Dieser Weg ist bei Spaziergängern und Hundebesitzern ebenfalls beliebt, aber nicht überlaufen. Wir gelangen so zum Café Herberge, wo wir für eine kurze Rast einkehren. Im Winter ist das Café nur an den Wochenenden geöffnet und bietet neben einer kleinen Auswahl von hausgemachten Kuchen auch zünftige Brotzeiten oder eine heiße Bockwurst an. Einkehren lohnt sich!

Jetzt nehmen wir gestärkt die letzten 2 km in Angriff. Wir gelangen kurz danach auf den Herberger Weg und von dort zum Nordring. Über den Panorama-Radweg führt die Route dann zurück zum Real-Parkplatz.