Gut zu Fuß

Der richtige Wanderschuh ist Grundvoraussetzung für eine sichere und entspannte Tour. Wir kaufen unsere Schuhe am Liebsten im Schuhfachhandel in den Bergen. Dort beraten uns noch die gut ausgebildeten wirklichen Schuhfachverkäufer, die den Blick für den zum Fuß passenden Schuh haben.

Neue Wanderschuhe auszusuchen kann schon mal eine Stunde dauern oder länger. Aber nichts ist überflüssiger, als Blasen oder Druckstellen an den Füßen zu bekommen und deswegen eine Tour abbrechen zu müssen. Aus diesem Grund ist das sehr gut investierte Zeit.

Wichtig: Der Schuh muss von Anfang an passen und darf nirgends drücken oder reiben. Der Fuß muss Halt haben, braucht aber auch Platz nach vorn, um beim Bergabgehen die Zehen nicht zu stoßen. Darum ist es wichtig, sich Zeit beim Anprobieren zu nehmen und sich gut beraten zu lassen.

Bei Wanderschuhen unterscheidet man für unterschiedliche Anforderungen verschiedene Klassen. Näheres findet ihr zum Beispiel hier.

Für unsere Touren kommen wir bestens mit Wanderstiefeln der Kategorie A/B zurecht. Wir achten darauf, dass der Schuh leicht ist und eine wasserabweisende Oberfläche hat. Der erhöhte Schaft bietet dem Fuß Halt im Gelände und verhindert plötzliches Umknicken und mögliche Verletzungen des Knöchels. So sind wir bislang auf allen Touren sicher unterwegs gewesen.

Die richtige Kleidung

Wir wandern zwar nicht im strömenden Regen, aber auch im Winter bei Kälte. Ganz wichtig, um sich nicht zu erkälten, ist die richtige Kleidung. Hier achten wir auf das Zwiebelprinzip.

Die erste Schicht: Funktionsunterwäsche

Im Sommer kurze Garnitur, im Winter lang und bei sehr niedrigen Temperaturen in der Ski-Version mit angerauhter Innenseite. Wichtig: stets Funktionswäsche nehmen, damit die Feuchtigkeit vom Körper weg transportiert wird.

Die zweite Schicht: Funktionsshirt und -hose

Im Sommer tun es die handelsüblichen Funktionshosen und -shirts. Im Winter nehmen wir Thermo-Wanderhosen und Ski-Rollis mit Funktionsausstattung. Auch diese Schicht muss Feuchtigkeit nach außen transportieren können.

Die dritte Schicht: Kälteschutz

Ist es etwas kühler, ist eine Fleecejacke angebracht. Je nach Außentemperatur im Winter verzichten wir auch schon mal darauf und legen direkt Lage 4 an.

Die vierte Schicht: Regen- und Wetterschutz

Im Sommer tut es die ungefütterte Funktionsregenjacke. Im Winter greifen wir auf unsere Ski-Anoraks zurück, die auch bei kurzen Schauern ausreichend Wetterschutz bieten und schön wärmen.

Eine gute Zusammenfassung der wichtigsten Regeln findet ihr auch hier.

Ein paar Worte zu unserer Wander-App

Wir planen und navigieren unsere Touren mit komoot.

Für die Anzeige und Wiedergabe der Touren nutzen wir ein Android-Handy. Die Touren speichern wir vorher lokal auf dem Handy, um auch ohne Internetempfang im Gelände navigieren zu können. Die App bietet auch eine Sprachnavigation, womit die Nutzung des Displays deutlich verringert werden kann und der Akku auch bei längeren Touren bis zum Schluss durchhält.

Die Planung und Änderung von Touren sollte am Besten am Heim-PC vorbereitet werden. Über die komoot-Website sind viele nützliche Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel die häufig von uns genutzte Routen-Umkehr, möglich.

Die Scouts von komoot haben auch kleinste Pfade und Nebenwege erfasst. Zudem liefert die Community regelmäßig neue Touren zum Nachwandern.