Autor: zetti

  • Von Rüttenscheid nach Kettwig

    Von Rüttenscheid nach Kettwig

    Ausgehend von der Martinstraße im quirligen Rüttenscheid geht es heute durch den grünen Essener Süden ins beschauliche Kettwig mit seiner Fachwerk-Altstadt.

    Zunächst folgen wir der Rüttenscheider Straße bis die Straßenbahn aus dem Tunnel kommt. Dann biegen wir links ab und nehmen die erste Möglichkeit rechts in den Wald. Nun geht’s von Grüngürtel zu Grüngürtel. Erst durch den Kruppwald neben dem Park der Villa Hügel, dann entlang der S-Bahnlinie 6 bis zur Bredeneyer Straße. Jetzt befinden wir uns im Heissiwald in der Nähe der Villa des früheren Vorsitzenden der Krupp-Stiftung Berthold Beitz. Parallel zum Wolfsbach halten wir uns weiter auf der Straße Wolfsbachtal. Hier bauen die Stadtwerke Essen gerade in einem Mammutprojekt neue Entwässerungskanäle.

    Nach 8 Kilometern tauchen die ersten Häuser von Essen-Werden auf und wir queren hier den Schuirweg. Parallel zur Ruhrtalstraße, die die Stadtteile Werden und Kettwig entlang der Ruhr verbindet, geht es weiter durch lichten Laubwald. Nun befinden wir uns im Kettwiger Stadtwald. Nach 10 Kilometern tauchen die ersten Kettwiger Häuser auf und wir folgen weiter der Straße An der Nittlau und der Schmachtenbergstraße hinein in die Kettwiger Altstadt und das heute stattfindende Feuerwehrfest. Ganz Kettwig und Umgebung ist hier auf den Beinen und nutzt die zahlreichen Angebote zur Kinderbelustigung.

    Wir erreichen nach 12 Kilometern am Marktplatz von Kettwig unser heutiges Ziel.

  • Forstbachtal – Runde von Menden

    Forstbachtal – Runde von Menden

    Die nahe Ruhr macht sich heute deutlich durch den dichteren Nebel bemerkbar. Wir starten an der Horbeckstraße in Mülheim an der Ruhr und biegen direkt rechts ab ins Naturschutzgebiet Forstbachtal. Der Fluss, der dem Tal den Namen gibt, wird in Wikipedia wie folgt beschrieben: „Der Forstbach ist ein etwa 2,9 Kilometer langer, rechter Zufluss der Ruhr … Er ist der zweitletzte größere Zufluss, bevor die Ruhr 17,5 Kilometer weiter in den Rhein mündet.“

    Nach 3 km immer durchs Forstbachtal erreichen wir die beliebte Ausflugsgaststätte Müller-Menden, bevor wir links auf den Leinpfad an der Ruhr abbiegen. Heute übt die DLRG Rettungseinsätze, Angler versuchen ihr Glück und die ersten Wasservögel brüten.

    Nach knapp 5 Kilometern geht es erneut rechts in den Wetzkamp. Nun folgen wir dem Bach Rossenbeck bis ins Rohmbachtal und Rossenbecktal. Über den Bollenberg erreichen wir das Hofcafé auf dem Hof Grawenhoff. Heute hat das Café geschlossen. Dann sind wir auch schon zurück auf der Horbeckstraße und nach einem weiteren Abstecher in einen anderen Teil des Forstbachtals zurück am Start.

  • Eignerbach Rundweg

    Eignerbach Rundweg

    Heute starten wir am Restaurant Kleine Schweiz in Velbert. Zum Haus gibt es interessante Geschichten, wie diese hier: „Der Vorbesitzer der „Kleinen Schweiz“, der legendäre Wunderläufer Adolf Wilmsmeyer, war wohl auch der Gründer der „Kleinen Schweiz“. Er führte das Lokal als vegetarische Gaststätte. Adolf Wilmsmeyer arbeitete hauptberuflich bei der Firma Schlagbaum (oder Coll und Tiggemann) an der Grenze zu Velbert, lief dann zum Mittagessen nach Hause und natürlich auch zurück. Als bekannter Wunderläufer lief er unter anderem gegen einen „frisch importierten schwarzen Mann aus Afrika“, dem während des Wettlaufs durch Schweiß oder Regen die schwarze Farbe verloren ging. Außerdem gab es einen Rundstreckenlauf durch Tönisheide gegen einen Berliner namens Kunze, den er gewann. So wurden die Tönisheider Bürger auf das Lokal „Kleine Schweiz“ aufmerksam. Hier veranstaltete Adolf Wilmsmeyer Eselreiten zum Thielenkopp, dem Berg gegenüber dem Parkplatz der Kleinen Schweiz. Hierbei kehrten die Esel hin und wieder ohne Reiter zurück. Seine Tochter Kriemhilde hatte auf dem Thielenkopp einen Getränkeverkauf. Dort gab es eine Freilufttanzfläche, die, so wird erzählt, durch italienische Nächte und Wochenendtanzveranstaltungen bis 1952 in Wimmersberg und Umgebung zu erhöhter Population geführt haben soll. Er selbst war sehr naturverbunden und wehrte sich leidenschaftlich gegen den Fortschritt der Technik. So schlief er oft auf der Wiese, unterhalb vom heutigen Parkplatz, unter einem gespannten Dach, zwischen vier Kirschbäumen. Unten im Wald gab es einen Teich zum Baden, den er im Winter auch gerne zum Eisbaden nutzte. Hier plante Adolf Wilmsmeyer einen Gondelteich anzulegen, verwirklichte es aber nicht mehr. Da er nur eine Konzession für alkoholfreie Getränke besaß und damit nicht genug zu verdienen war, musste er seine kühnen Pläne aufgeben und trennte sich schließlich von seinem geliebten Anwesen.“ (Quelle: Internetseite des Lokals)

    Vorbei am Biergarten des Lokals halten wir uns rechts entlang des Angerbachs. Hier haben ein paar Einheimische die „Operation Hinkelstein 2009 für Asterix, Obelix und Thomas“ durchgeführt und auf dem Brocken dokumentiert.

    Nachdem es jetzt weiter am Heiderhofbach entlang geht, folgen die ersten Häuser von Velbert-Tönisheide. Wieder halten wir uns links und umrunden nun die Schlammteiche. Im Anschluss verläuft der Weg parallel zur Mettmanner und Rützkausener Straße. Nach insgesamt 6 Kilometern passieren wir die Andreashütte und Hirschhütte neben dem Wanderweg. Jetzt noch einmal links abbiegen und wir sind zurück am Start.

    Diese Tour findet ihr auch auf Visorando.