Autor: zetti

  • Drei-Städte-Tour von Essen-Borbeck

    Drei-Städte-Tour von Essen-Borbeck

    Heute ist der Himmel stark bewölkt und mit 5°C ist es recht frisch. Raureif haben wir allerdings nicht, dafür Windstille.

    Wir fahren durch die Stadt ins Zentrum von Essen-Borbeck und möchten unsere heutige Tour am Marktplatz beginnen. Dort kann man allerdings nur kostenpflichtig maximal 2 Stunden parken. Also fahren wir weiter zum Schnitterweg, wo wir kostenlos unbegrenzt parken können. In dieser Seitenstraße beginnt unsere Wanderung.

    Wir laufen durch einige Wohnstraßen mit schmucken Häusern und hangeln uns dann von Siepen zu Siepen durch die diversen Grüngürtel von Essen-Borbeck. So überqueren wir über einen kleinen Steg den Pausmühlenbach (nicht vom Hinweis der Stadt Essen am Eingang zum Bachtal irritieren lassen), folgen dann dem Weg weiter und gelangen über die Flurstraße zur Borbecker Dampfe. Wir unterqueren die S-Bahn-Linie am Bahnhof Essen-Borbeck und landen wieder auf dem Marktplatz. Von dort führt ein Weg links auf den Borbecker Anschluss zur ehemaligen Rheinbahntrasse, der heute ein gut ausgebauter Fahrradweg ist. Diesem Anschluss folgen wir zunächst 2,2 km, bevor wir uns rechts halten und weitere 1,3 km direkt auf der Rheinbahntrasse zurücklegen. Heute begegnen uns hier nur ein paar Jogger und vereinzelte Fahrradfahrer. Bei wärmeren Temperaturen allerdings wird es hier sicher voll.

    Nachdem wir den Radweg verlassen haben und uns rechts auf den Wanderweg begeben, gelangen wir ins Naturschutzgebiet Kamptal. Hier gibt es einige Hundebesitzer auf Ausgang und gut ausgebaute Wege. Unser Pfad führt durch das mit Bäumen bewachsene idyllische Tal und endet nach einem Friedhof auf der Heißener Straße. Weiter geht’s über die Antoniusstraße und einige Anliegerstraßen in ein wunderschönes Tal am Ende des Bergkamps. Hier ist es fast ländlich und sehr ruhig. Die geschmackvollen Einfamilienhäuser fügen sich gut in die Landschaft ein. Es folgt ein kurzes Stück durch ein Neubaugebiet und wir queren die Aktienstraße.

    Der folgende Abschnitt führt uns immer entlang des Hexbaches durch das Naturschutzgebiet Hexbachtal. Wir treffen einen Fischreiher, mehrere Hundebesitzer und 2 Reiter. Eine Kuriosität entdecken wir am Ende des Hexbachtals im Gänseweg auf einem Pferdehof: Werbung für die Überführung Verstorbener in historischen Begräbniskutschen.

    Weiter geht’s auf der Straße Hexberg nach Mülheim an der Ruhr  und Oberhausen bis zum Lepkeshof, wo wir uns mit hausgemachten Marmeladen und Honig vom Oberhausener Imker eindecken. Der Hofladen bietet aber neben frischem Obst und Gemüse auch Käse von einem kleinen Betrieb, hausschlachtene Wurst und Schinken sowie allerlei getrocknete Früchte, Maronen und Nüsse. Einige Anwohner bestellen Ihre Festtagsgänse und –enten für den Weihnachtstag und es wird auch Lachsforelle und Forelle zu den Feiertagen angeboten. Leider gibt es kein Hofcafé zum Einkehren.

    Diese Möglichkeit bot sich kurz vor dem Hof an der Straße Hexberg mit der Talschänke. Das direkt am Weg gelegene Speiselokal „Liebling“ fanden wir dagegen beim Blick auf die Karte arg teuer. Hier kann man im Sommer allerdings gut im Biergarten rasten und vielleicht etwas trinken.

    Nach unserem kleinen Einkauf folgt die Route dem Läppkesmühlenbach, bevor wir die Frintroper Straße erreichen. Hier herrscht viel Verkehr, aber dieser Abschnitt ist mit insgesamt 500 m auch recht kurz. Über einige Wohnstraßen gelangen wir auf den Schildberg. Das ist für heute die höchste Erhebung auf unserem Weg. Weiter geht’s über die Pfarrstraße in den nächsten Grüngürtel. Wir queren den Barchembach und gelangen zurück auf den Schnitterweg, wo unser Auto wartet.

  • Rund um den Harkortsee

    Rund um den Harkortsee

    Das Wetter an diesem Morgen ist leicht bewölkt und mild mit 10°C. Es weht ein spürbarer Wind.

    Wir erreichen nach 45 Minuten Fahrzeit das Zentrum von Wetter (Ruhr) und parken in der Bahnhofstraße für 2 Stunden kostenlos. Eine bessere Parkmöglichkeit entdecken wir kurz nach Beginn unserer Tour am städtischen Archiv. Die kostenlosen Parkplätze dort sind zeitlich unbegrenzt.

    Wir verlassen den Ortskern und gelangen nach kurzer Zeit zur Burg von Wetter. Dort hat man einen schönen Blick auf den Harkortsee, aber auch die typische Kulisse des Ruhrgebiets: rechts und links Industrieanlagen, geradeaus Dauercamper. Dat passt!

    Wir erreichen nach dem kurzen Abstieg von der Burg das Seeufer und halten uns nun links. Der See ist sehr flach und wir können viele Wasservögel beobachten. Der Weg ist für Fußgänger naturbelassen und eben. Der Fahrradweg sofort angrenzend ist asphaltiert. Uns begegnen an diesem Morgen nur sehr wenige Fußgänger und Radler. Es ist hier nicht überlaufen.

    Nach etwa 5 km kommen wir zum Viadukt der Eisenbahn. Kurz darauf folgen auch schon die ersten Häuser der Nachbargemeinde Herdecke. Schicke Wohnungen direkt am Seeufer sind erst kürzlich entstanden, einige sind auch noch im Bau. In einem der neuen Häuser ist das Café Extrablatt untergebracht: eine gute Möglichkeit zu rasten und einzukehren.

    Das lassen wir heute mal ausfallen und nehmen nun eine stark befahrene Straße, die uns über die Ruhr ans andere Seeufer bringt. Nachdem wir sofort wieder rechts auf den Wanderweg eingebogen sind, gehen wir nun ein Stück auf dem Jakobsweg. Wir erreichen erneut den Eisenbahnviadukt und kurz darauf verlassen wir das Seeufer, um das dort befindliche große Klärwerk zu umrunden. Dann führt der Weg weiter links in ein Waldstück, weg vom See.

    Als wir den Wald verlassen, öffnet sich der Blick auf Felder und ein Industriegebiet von Herdecke. Schöner ist der Blick rechts über den See zur Altstadt von Wetter. Der Rest des Weges zurück zur Bahnhofstraße führt entlang der Regionalbahnstrecke, über eine Brückenbaustelle und die Kaiserstraße von Wetter zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

  • Rund um die Brachter Straße in Ratingen

    Rund um die Brachter Straße in Ratingen

    Der Morgen ist neblig und trüb, aber trocken. Wir starten unsere heutige Tour an der Feuerwache von Ratingen-Homberg.

    wp_20161127_11_50_17_rich1Der Weg führt zunächst über die von Fachwerkhäusern gesäumte Dorfstraße und biegt dann links ab auf den Wittenhausweg entlang des Homberger Baches. Hier läuft man zwar auf Asphalt, begegnet aber nur wenigen Menschen.

    Nach einer kleinen Siedlung unterqueren wir die Autobahn A 3 folgen weiter dem Bachlauf, der nun hinter dem angrenzenden Waldstück etwas abseits des Weges verläuft. Dann folgt ein auch bei Mountainbikern beliebter kurzer Bergtrail.

    Der Weg zweigt nun wieder auf die Brachter Straße, die zur Querung der Autobahnanschlussstewp_20161127_12_29_46_pro1lle Ratingen-Ost leider nicht umgangen werden kann. Aber bereits nach 400 m biegen wir rechts ab in den Thomashofweg. Am Beginn dieses Teilstücks befinden sich ein Gartenbaubetrieb und eine
    Tennisanlage. Dann folgen nach einer kleinen Siedlung ausgedehnte Felder. Hier trifft man auch Reiter, die den weiten Blick zu schätzen wissen. Getrübt wird dieser Eindruck nur durch die Geräusche der nahen Autobahn.

    Wir halten uns links, gelangen auf die Mettmanner Straße und folgen wp_20161127_14_17_21_rich1danach dem Schwarzbach. Nachdem wir erneut die Autobahn unterquert haben, gelangen wir über den Krumbachweg und einen Verbindungsweg auf die Straße zum Hof Groß-Ilbeck. Dort findet heute die große Adventsausstellung in der Scheune statt. Die Räume sind festlich dekoriert und es wird Weihnachtsschmuck und schöne Dekoration für daheim angeboten.

    Wir entscheiden uns, noch im angrenzenden Bauernhofcafé einzukehren und ergattern mit Glück den einzigen freien Tisch. Die große Auswahl an Torten macht die Entscheidung schwer. Alle Torten und Kuchen gibt es hier auch zum Mitnehmen und in den zum Hof gehörenden Teichen kann man auch angeln.

    Nach dieser Rast verlassen wir die asphaltierte Straße und laufen an einem wunderschön restaurierten Fachwerkhaus vorbei den Rosendalweg zurück nach Ratingen-Homberg. Nach einem Anstieg erreichen wir eine Reiheneigenheim-Siedlung. Linkerhand kann man die landenden Flugzeuge im Anflug auf den Düsseldorfer Flughafen beobachten. Nach wenigen Metern haben wir dann die Feuerwache an der Brachter Straße wieder erreicht.