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Zwischen Ruhrgebiet und Rheinland

Rund um die Brachter Straße in Ratingen

Der Morgen ist neblig und trüb, aber trocken. Wir starten unsere heutige Tour an der Feuerwache von Ratingen-Homberg.

wp_20161127_11_50_17_rich1Der Weg führt zunächst über die von Fachwerkhäusern gesäumte Dorfstraße und biegt dann links ab auf den Wittenhausweg entlang des Homberger Baches. Hier läuft man zwar auf Asphalt, begegnet aber nur wenigen Menschen.

Nach einer kleinen Siedlung unterqueren wir die Autobahn A 3 folgen weiter dem Bachlauf, der nun hinter dem angrenzenden Waldstück etwas abseits des Weges verläuft. Dann folgt ein auch bei Mountainbikern beliebter kurzer Bergtrail.

Der Weg zweigt nun wieder auf die Brachter Straße, die zur Querung der Autobahnanschlussstewp_20161127_12_29_46_pro1lle Ratingen-Ost leider nicht umgangen werden kann. Aber bereits nach 400 m biegen wir rechts ab in den Thomashofweg. Am Beginn dieses Teilstücks befinden sich ein Gartenbaubetrieb und eine
Tennisanlage. Dann folgen nach einer kleinen Siedlung ausgedehnte Felder. Hier trifft man auch Reiter, die den weiten Blick zu schätzen wissen. Getrübt wird dieser Eindruck nur durch die Geräusche der nahen Autobahn.

Wir halten uns links, gelangen auf die Mettmanner Straße und folgen wp_20161127_14_17_21_rich1danach dem Schwarzbach. Nachdem wir erneut die Autobahn unterquert haben, gelangen wir über den Krumbachweg und einen Verbindungsweg auf die Straße zum Hof Groß-Ilbeck. Dort findet heute die große Adventsausstellung in der Scheune statt. Die Räume sind festlich dekoriert und es wird Weihnachtsschmuck und schöne Dekoration für daheim angeboten.

Wir entscheiden uns, noch im angrenzenden Bauernhofcafé einzukehren und ergattern mit Glück den einzigen freien Tisch. Die große Auswahl an Torten macht die Entscheidung schwer. Alle Torten und Kuchen gibt es hier auch zum Mitnehmen und in den zum Hof gehörenden Teichen kann man auch angeln.

Nach dieser Rast verlassen wir die asphaltierte Straße und laufen an einem wunderschön restaurierten Fachwerkhaus vorbei den Rosendalweg zurück nach Ratingen-Homberg. Nach einem Anstieg erreichen wir eine Reiheneigenheim-Siedlung. Linkerhand kann man die landenden Flugzeuge im Anflug auf den Düsseldorfer Flughafen beobachten. Nach wenigen Metern haben wir dann die Feuerwache an der Brachter Straße wieder erreicht.

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Zwischen Ruhrgebiet und Rheinland

Von Heiligenhaus zum Café Herberge

Heute ist der Himmel wieder wie blankgeputzt und wir starten unsere Tour bei schattigen -3°C. Unser Auto parken wir auf dem Real-Parkplatz in Heiligenhaus.

Von dort laufen wir ein kurzes Stück entlang der Velberter Straße und über den Panorama-Radweg Niederbergbahn. Dann biegen wir rechts ab zum Abtskücher Stausee, wo bei herrlichem Wetter viele Spaziergänger und auch ein paar Modellbootskipper unterwegs sind. Weiter führt der Weg jetzt etwa 2 km entlang der autoreichen Abtskücher und Losenburger Straße. Es gibt zwar einen Fußweg neben der Straße, aber trotzdem ist das das unattraktivste Teilstück der gesamten Tour. Gleichwohl hat man hier eine schöne Sicht über die Felder.

Nach einer kleinen Siedlung biegen wir links ab in den Püttweg. Aus der Anliegerstraße wird ein Feldweg und am Ende biegen wir in das Tal des Oefter Baches ein. Vom Tüschener Weg aus führt der Weg nach kurzer Steigung links in den Wald. Jetzt folgt das anspruchsvollste und zugleich landschaftlich reizvollste Teilstück. Es geht auf einem sehr schmalen Pfad
entlang des Oefter Baches. Hier ist Trittsicherheit gefragt, da das Gelände zum Teil steil zum Bach abfällt, oft nur einen fußbreit verläuft und viele umgestürzte Bäume überstiegen werden müssen. Wer sich unsicher fühlt, dem sei die Mitnahme von Wanderstöcken für dieses Teilstück empfohlen.

Nachdem wir das Bachtal kurz verlassen haben, gelangen wir wieder auf einen gut begehbaren Wanderweg, der über die Straße Oefte durch das Naturschutzgebiet Oefter Tal führt. Am Hof Nipshagen wird der Weg kurz zur „Spaziergänger-Autobahn“. Viele Anwohner und Spaziergänger mit Hunden begegnen uns. Nachdem wir Brahm passiert haben und rechts auf den Fernwanderweg abgebogen sind, sind wir wieder allein unterwegs.

Der Weg folgt nun dem Neanderlandsteig und führt zur Langenbügeler Straße und weiter zum Isenbügeler Kopf. Hier öffnet sich ein herrliches Panorama Richtung Mintarder Brücke und Duisburg. Nachdem wir vom Isenbügeler Kopf über Müllerbaum ins Tal absteigen, sinkt die Temperatur gefühlt um 5°C. Hier hält sich hartnäckig die kalte Luft und die Sonne hat dieses Tal heute offenbar auch nicht erreicht.

Vorbei an einem Pferdehof und dem Stemmenbach biegen wir links ab und folgen nun dem Rinderbach. Dieser Weg ist bei Spaziergängern und Hundebesitzern ebenfalls beliebt, aber nicht überlaufen. Wir gelangen so zum Café Herberge, wo wir für eine kurze Rast einkehren. Im Winter ist das Café nur an den Wochenenden geöffnet und bietet neben einer kleinen Auswahl von hausgemachten Kuchen auch zünftige Brotzeiten oder eine heiße Bockwurst an. Einkehren lohnt sich!

Jetzt nehmen wir gestärkt die letzten 2 km in Angriff. Wir gelangen kurz danach auf den Herberger Weg und von dort zum Nordring. Über den Panorama-Radweg führt die Route dann zurück zum Real-Parkplatz.

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Ausrüstung

Ein paar Worte zu unserer Wander-App

Wir planen und navigieren unsere Touren mit komoot.

Für die Anzeige und Wiedergabe der Touren nutzen wir ein Android-Handy. Die Touren speichern wir vorher lokal auf dem Handy, um auch ohne Internetempfang im Gelände navigieren zu können. Die App bietet auch eine Sprachnavigation, womit die Nutzung des Displays deutlich verringert werden kann und der Akku auch bei längeren Touren bis zum Schluss durchhält.

Die Planung und Änderung von Touren sollte am Besten am Heim-PC vorbereitet werden. Über die komoot-Website sind viele nützliche Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel die häufig von uns genutzte Routen-Umkehr, möglich.

Die Scouts von komoot haben auch kleinste Pfade und Nebenwege erfasst. Zudem liefert die Community regelmäßig neue Touren zum Nachwandern.