Kategorie: Ruhrgebiet

  • Kopfweiden gucken in den Rheinauen

    Kopfweiden gucken in den Rheinauen

    Wenn die Sonne so schön warm scheint, müssen wir einfach vor die Tür. Also geht’s nach Duisburg-Friemersheim mit seinem dörflichen Charakter. Dort wollen wir die Kopfweiden in den Rheinauen besuchen.

    Die Anfahrt verläuft mitten durch das riesige Industriegebiet Logport in Duisburg und könnte den Kontrast zum idyllischen Friemersheim nicht besser verdeutlichen. So ist am Rheinufer auf der anderen Flussseite auch das Stahlwerk der Hüttenwerke Krupp Mannesmann nicht zu übersehen oder zu überhören. Typisch Ruhrgebiet eben.

    Die Wege sind weitestgehend naturbelassen, heute auch nicht sehr schlammig. Gerade am Beginn auf dem Philosophenweg erläutern Schautafeln die reiche Flora und Fauna der Rheinauen. Hier vermutet man nicht die Industriekulisse, die sich später auf der anderen Rheinseite zeigt.

    Eine Einkehrmöglichkeit gibt es unterwegs nicht. Dafür laden Bänke auf dem Rheindeich am Ende der Tour zu einer Rast ein.

  • Wanderung am Baldeneysee: Ein herbstlicher Genuss

    Wanderung am Baldeneysee: Ein herbstlicher Genuss

    Wobei: Von wegen Herbst! Bei sommerlichen Temperaturen ging es heute in den Essener Süden zum Baldeneysee. Noch kann man am Regattaturm kostenlos parken. Das wird sich mit der neuen Parkordnung der Stadt Essen wohl demnächst ändern. Von dort führt uns der Weg am Ufer entlang Richtung Kupferdreh und Heisingen. Dann biegen wir ab in den Wald und schon kommen die Höhenmeter auf die Fitnessuhr. Sehenswert ist der Aussichtspunkt Korte Klippe, für den wir einen Abstecher machen. Teilweise verläuft der Weg auf dem Baldeneysteig, einem der derzeit vier Wandersteige, die die Stadt Essen offiziell eingeweiht hat. Die Wege waren entweder asphaltiert, geschottert oder belaubt und nicht schlammig.

    Unterwegs passiert ihr die Ausflugsgaststätte „Heimliche Liebe“, wo ihr Rast machen und euch stärken könnt. Alternativ stehen einige Restaurants in kurzer Entfernung vom Parkplatz zur Verfügung. Sie befinden sich direkt am Seeufer. Zum Beispiel gibt es das „Bootshaus“ oder die beliebten „Südtiroler Stuben“.

  • Die Glück-Auf-Trasse bei Sprockhövel entdecken

    Die Glück-Auf-Trasse bei Sprockhövel entdecken

    Zu unserer heutigen Wanderung hat uns Komoot-Nutzer Flitzpiepe aus Wengern inspiriert. Da die Tour auch ein paar leichte Steigungen bietet, war sie für uns heute ideal.

    Los geht’s am Sportplatz des Hiddinghausen FV, Albringhauser Straße 33 in Sprockhövel. Von dort führen zunächst asphaltierte Nebenstraßen, später dann matschige Reitwege rund um den Bereich am Klingelberge. Ein Stück des Weges verläuft auch auf der Glück-Auf-Trasse, der ehemaligen Bahntrasse zwischen Silschede und Sprockhövel. Sie wurde zu einem beliebten Rad- und Fußweg umgenutzt. Unterwegs gibt es immer wieder auch weite Blicke in die Landschaft, was die Tour sehr reizvoll macht.

    Kurz vor dem Ziel am Sportplatz befindet sich auch ein Landgasthof für eine Einkehr, die Hünninghauser Bauernstube.