Naturpark Bergisches Land: Talsperren-Blick und historische Hammerwerke

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Bei dem anhaltend trockenen und heißen Wetter zieht es uns in die Wälder des Naturparks Bergisches Land. Hier erwarten uns schattige Wege und (zumindest am Morgen) noch angenehme Temperaturen.

Start und Ziel unserer Runde ist der Wanderparkplatz Ronsdorfer Talsperre. Hier gibt es nicht viele Parkplätze. Aber die Autos verteilen sich auch auf der Zufahrt am Straßenrand.

Das Highlight der Tour, die Ronsdorfer Talsperre, erreichen wir kurz nach dem Start. Infotafeln geben Auskunft über die Talsperre und begleitende Naturschutzmaßnahmen des örtlichen Wasserverbandes. Von der Staumauer können wir auch einige imposante Fische im Wasser ausmachen.

Weiter geht’s durch schönen Mischwald. Am Weg wird immer wieder auf die frühe Industriegeschichte und die historischen Fachwerkgebäude dazu hingewiesen. So passieren wir neben einigen anderen Hammerwerken unter anderem auch den Käshammer. Das Gebäude steht hier seit 1607 und nutzte die Kraft der aufgestauten Gelpe. „Erst als Knochenmühle, ab 1829 dann als Raffinierhammer, in dem Roheisen zu Edelstahl veredelt wurde.“ (Quelle: https://www.naturparkbergischesland.de/poi/kaeshammer)

Vorbei an der VITREA Rehaklinik Wuppertal führt der Weg dann über eine Schleife zurück zum Parkplatz. Das Ausflugslokal Haus Zillertal bietet eine Einkehrmöglichkeit, war bei unserem Besuch aber leider geschlossen.