Autor: zetti

  • Rund um die Burg Vischering

    Rund um die Burg Vischering

    Heute starten wir in dem schönen Städtchen Lüdinghausen. „Lüdinghausen (plattdeutsch: Lünkhusen oder Lünksel) ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen südwestlich von Münster im Kreis Coesfeld. Lüdinghausen besteht aus seiner Kernstadt und dem Stadtteil Seppenrade.“ (Quelle: Wikipedia)

    Vom Parkplatz der Burg Vischering gelangen wir zunächst auf den Burghof. Hier gibt es ein Café mit köstlichen Kuchen und Torten (http://www.cafe-terjung.de/) und der Bäcker bietet auch frisches Brot und Backwaren im eigenen Backstübchen an. Der Fernsehkoch Björn Freitag hat in eben dieser Backstube frisches Brot gekauft, als er mit Frank Buchholz gemeinsam für den WDR im Hausboot für die Sendung „Lecker an Bord“ unterwegs war. Wir tun es ihm nach und decken uns mit frischem Stuten und Weizen-Schmalz-Brot ein.

    Dann umrunden wir entlang des früheren Burggrabens, des Flüsschens Vischering-Stever, die Burganlage. Entlang der Stever geht es nun auf der Straße Elvert weiter. In der zu Lüdinghausen gehörenden Ortschaft gleichen Namens kämpfen die Bürger mit einer Initiative gegen geplante Windkraftanlagen.

    Über einen Waldweg kommen wir zum Gronenbach und von dort weiter auf den Erbdrostenweg. Zum Ursprung des Namens finden wir auf der Internetseite des Erbdrostenhofs Folgendes: „Im frühen Mittelalter verliehen die Kaiser und Könige ihren Gefolgsleuten besondere Ämter. Auch die Fürstbischöfe von Münster, die seit ca. 1200 selbständige Landesherren waren, zeichneten Personen ihres Vertrauens dadurch aus, dass sie ihnen Hofämter übertrugen, u.a. das Amt des Drosten. Der „Droste“ (auch Truchsess genannt) war der oberste Verwaltungsbeamte des Fürstbischofs von Münster und war als solcher für die Verwaltung der fürstbischöflichen Güter und Ländereien zuständig. Weitere Hofämter waren der „Marschall“ (Pferde und Fuhrpark), der „Mundschenk“ (Küche) und der „Kämmerer“ (Finanzen). Die Hofämter waren mit bestimmten Lehnsgütern ausgestattet. Der „Droste“ erhielt im Jahre 1271 die Burg Vischering in Lüdinghausen als Lehen. So kam es zum Namen „Droste zu Vischering“. Im Laufe der Zeit wurden die Lehen bei den Inhaberfamilien erblich. Daher nannte man die Hofämter auch Erbämter und den Drosten „Erbdroste“. Im Jahre 1840 wurden die Erbämter vom preussischen König als Titel für die betreffenden Familien nochmals bestätigt. Eine eigentliche Amtsfunktion hatten diese Titel aber schon damals nicht mehr.“

    Bei Kilometer 6,5 biegen wir links in die Straße Berenbrock, der wir bis zum Philosophenweg folgen. Über den Klutendamm kommen wir zurück auf den Erbdrostenweg, der uns zur Burg Vischering zurück bringt.

  • Rund um den Flughafen Düsseldorf

    Rund um den Flughafen Düsseldorf

    Wir starten am Wanderparkplatz an der Kalkumer Schloßallee. Von dort geht es direkt am Flugfeld entlang Richtung Bahnhof Flughafen und Terminals. „Der Flughafen Düsseldorf … ist der drittgrößte Flughafen Deutschlands und das wichtigste internationale Drehkreuz des Landes Nordrhein-Westfalen. Gemessen am Passagieraufkommen liegt der Düsseldorfer Flughafen hinter Frankfurt am Main und München sowie knapp vor dem Flughafen Berlin-Tegel, gemessen am Frachtaufkommen liegt er in Deutschland an sechster Stelle. Der Flughafen wurde am 19. April 1927 eröffnet. Im Jahre 2015 nutzten über 22 Millionen Passagiere den Flughafen, der von 80 Fluggesellschaften mit über 180 Zielen in 50 Ländern verbunden wird. Mit einem Umsatz von rund 400 Millionen Euro und einem Ergebnis von 57 Millionen Euro zählte er im Geschäftsjahr 2010 zu den sechs profitabel wirtschaftenden Flughäfen Deutschlands.“ (Quelle: Wikipedia)

    Über den Tiefenbroicher Weg gelangen wir zur Haltestelle des Skytrains, der Verbindung zwischen dem Bahnhof und den Terminals. Der Skytrain ist eine Großkabinen-Hängebahn, die automatisch (also ohne Fahrer) verkehrt.

    Unter dem Skytrain gelangen wir zur Wanheimer Straße und von dort über den Kieshecker Weg zum Graben- und Bachsystem des Schwarzbachs. Vorbei an den Abflug-Terminals und entlang der Flughafenstraße unrunden wir erneut das Flugfeld. Über die Danziger Straße bringt uns der Morgensteigweg auf einen schönen Wanderweg entlang der Lande- und Startbahn. Kittel- und Schwarzbach fließen links von uns. Bei Kilometer 13 erreichen wir wieder die Kalkumer Schloßallee, der wir bis zum Parkplatz folgen.

  • Rund um den Bergerhof

    Rund um den Bergerhof

    Heute sind wir erneut in der Elfringhauser Schweiz unterwegs. Startpunkt ist der Bergerhof, ein Erlebnisbauernhof mit Gemüsescheune, Metzgerei und in diesen Tagen auch Tannenbaumverkauf.

    Vom Berger Weg kommend schlagen wir uns links in den Wald. Hier bedeckt das Laub den Untergrund, so dass wir den Weg nur ahnen können. Am Windrad vorbei, mit dem der Bergerhof seinen Strom erzeugt, geht es auf teils schlammigen Pfaden durch die hügelige Landschaft. Nach dem Waldstück gelangen wir wieder auf den Berger Weg. Nach 2 km folgen wir dann einem Waldweg, der links abbiegt. Dieser Weg bringt uns auf den Sahlberg mit etwas mehr als 300 m Höhe. Über den folgenden Kottenberg gelangen wir zum Felderbach.

    „Der Felderbach ist ein Zufluss des Deilbaches (der wiederum in die Ruhr mündet) in Nordrhein-Westfalen. Er befindet sich im Grenzgebiet zwischen den Regionen Nordrhein und Westfalen. … Der Bach entspringt im Gebirge der Sprockhöveler Kohlenschichten und durchstößt diese Schichten nach Norden. An den Hängen des Baches fand der erste Steinkohle-Bergbau im Süden des Ruhrgebietes statt.“ (Quelle: Wikipedia)

    Entlang des weit verzweigten Bachs erreichen wir bei Kilometer 6 einen Teich, der durch das Aufstauen des Felderbachs entstanden ist. Weiter führt der Weg durch den Wald, bis wir bei Kilometer 8 das Flüsschen Haselbecke erreichen, ein Nebengewässer des Felderbachs. Jetzt ist es nur noch ein guter Kilometer Weg bis zum Ausgangspunkt am Bergerhof.