Autor: zetti

  • Vom Aero-Club Mülheim an der Ruhr zum Liebfrauenhof

    Vom Aero-Club Mülheim an der Ruhr zum Liebfrauenhof

    Heute erwandern wir Mülheims beliebteste Ausflugsziele und finden einen neuen gefiederten Freund.

    Wir starten am Aero-Club Mülheim, einem Verein für Anhänger des Motor- und Segelflugsports. Zuerst geht es die Horbeckstraße entlang durch den Wald und am westlichen Rand des Flugfeldes entlang. Dann halten wir uns links und durchwandern das herrliche Forstbachtal. „Das Forstbachtal ist neben dem Witthausbusch mit dem Kahlenberg und dem Rumbachtal das beliebteste Naherholungsgebiet in Mülheim rechts der Ruhr.“ (Quelle: Wikipedia)

    Von hier biegen wir rechts auf einen schmalen Pfad ab und gelangen über die Straße Steinknappen zum Witthausbusch. „Der Witthausbusch ist der größte Volkspark der Stadt Mülheim an der Ruhr. Das Gelände wurde um 1900 vom Verschönerungsverein der Stadt, zu dem prominente Mülheimer Bürger wie Hugo Stinnes und August Thyssen gehörten, gekauft und als Park angelegt.“ (Quelle: Wikipedia)

    Am Oppspring machen wir einen kleinen Abstecher nach links und folgen dann den Wanderwegen zum Rumbach. Weiter geht es über Haustadts Hof und Schlippenweg Richtung Gothenbach und Rumbach. Bei Kilometer 10 queren wir den Rumbach im Rumbachtal, einem weiteren beliebten Ausflugsziel. Hier befindet sich im Wald die Gaststätte „Liebfrauenhof“, die mit einem schönen schattigen Biergarten zum Verweilen einlädt. Dort schließen wir Bekanntschaft mit einem jungen Spatz, der schon sehr genau weiß, wo es Futter gibt.

    Wir verlassen das Rumbachtal und passieren das Naturfreundehaus. Über verschiedene Nebenstraßen gelangen wir zum nördlichen Rand des Flugfeldes Mülheim und nehmen den bekannten Weg zurück zum Aero-Club.

  • Gipfeltour von Castiglion Fiorentino

    Gipfeltour von Castiglion Fiorentino

    Castiglion Fiorentino, unser Ferienort in der Toskana, wurde bereits 202 v. Chr. von Publius Cornelius Scipio (römischer Priester und Geschichtsschreiber) erstmals erwähnt. Die ersten Ansiedlungen reichen jedoch zurück bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. Im 10. Jahrhundert tritt der Name Castiglion erstmals auf. 1289 gerät der Ort unter die Herrschaft von Florenz und teilt dessen wechselvolle Geschichte. 1814 wird der Ort nach napoleonischer Besetzung wieder italienisch und gehört von nun an zur Toskana. (Quelle: Wikipedia)

    Wir starten an unserem Ferienhaus und nehmen die kleine steile Bergstraße Strada Maesta di Mammi bergauf. Dann zweigt links ein kleiner Pfad ab. Jetzt geht es noch steiler bergauf. An einer Weggabelung erreichen wir das Denkmal für Fabrizio Meoni, einen italienischen Rallye Raid Motorradrennfahrer, der im Januar 2005 in der Nähe von Atar (Mauretanien) bei einem Unfall auf der Rallye Paris-Dakar tödlich verunglückte.

    Vom Denkmal geht es noch ein kleines Stück weiter bergauf auf den Poggio Cerota, einen 773 m hohen Berg. Hier oben weht ein kalter Wind. Wir kehren um und folgen nun einem Pfad links von unserem ursprünglichen Weg. So gelangen wir auf den nächsten Gipfel, den Poggio Fonte Partini (734 m hoch). Vorbei am Monte Castiglionmaggio (756 m) geht es weiter die ausgewaschenen Pfade bergab. Wanderer treffen wir nicht, aber ein paar Mountainbiker. Weiter geht es bergab und bald sind wir wieder auf der Strada Maesta die Mammi, die uns zurück zu unserem Ferienhaus bringt.

  • Vom Restaurant Pfaffenberg zur Sengbach-Talsperre

    Vom Restaurant Pfaffenberg zur Sengbach-Talsperre

    Wir nutzen den Parkplatz des Restaurants Pfaffenberg und haben direkt einen herrlich weiten Blick Richtung Köln über das Bergische Land. Durch den Solinger Ortsteil Pfaffenberg geht es weiter bergab Richtung Wupper. Die überqueren wir an der Glüder Straße. Dann halten wir uns links und folgen den Nebenarmen der Wupper Untergraben und Obergraben. Bei Kilometer 5 biegen wir rechts ab auf den Waldemar-Speck-Weg. Der bringt uns bis zum Ortsteil Höhrath. Über Höhrath finden wir bei Wikipedia Folgendes: „Die Erstnennung findet sich im Jahre 1217. Graf Adolf III von Berg (1308-48) bestätigt die Schenkung seines Vaters an die Johanniter in Höhrath (Hurterodhe) anlässlich des Aufbruch zum Kreuzzug ins Heilige Land. Höhrath war ein Freigut, d.h. ohne Schatzpflicht. Die Lage dieses ursprünglichen Hofes ist unbekannt. Im Jahre 1265 bekunden Margaretha, Gräfin von Berg und Adolph ihr Erstgeborener, daß Engelbert miles de Budelinberg, mit Einstimmung seines Sohnes Engilbert, das Gut in Höhrath dem Johann daselbst übertragen, dem Johannis Hospital in Burg, welches von diesem Gute drei Solidi zu beziehen hatte, eine gleiche Rente auf seine Güter Eselsfahrt (Eysilswarde) angewiesen, von dem vorgenannten Johann aber für das Gut Höhrath das Gut in Winkelhausen ertauscht habe. Zeugen: Adolph de Stammheim, Adolph de Bongarde, Theodericus de Elnere, Wilh. de Heldin.“

    Weiter folgen wir dem Thomasweg und Haarmannweg, von denen wir schöne Blicke auf den aufgestauten Sengbach haben. „Die Sengbachtalsperre zählt zu den ältesten deutschen Trinkwasserspeichern. Die Stauanlage wurde zwischen 1900 und 1903 nach dem Intze-Prinzip angelegt und besteht aus einem Hauptbecken und einem Vorbecken. Mit dem Bau der Anlage wurde damals der erfolgreiche Pionier des deutschen Talsperrenbaues beauftragt: Otto Intze. Eingeweiht wurde das aus Lenneschiefer, Grauwacke und Trassmörtel gemauerte Sperrwerk am 28. Mai 1903. Von der Gründungssohle misst die Mauer des Hauptbeckens 43 m, die Mauerkrone hat eine Länge von 178 Metern. Die Breite der Mauer beträgt an der Sohle 36,6 m, an der Krone 5 m. Die Gewichtsstaumauer mit einem Krümmungsradius von 150 m hält bei Vollstau rund 2,8 Mio. m³ Wasser zurück. Die maximale Wassertiefe beträgt dabei 36,0 m bei einer Wasserfläche von rund 200.000 m². Der sich hauptsächlich in Nordwest-Südost-Richtung erstreckende Stausee ist zwischen 100 m und 180 m breit und hat eine Längsausdehnung von ca. 2,4 km.“ (Quelle: Wikipedia)

    Der Höhrather Weg bringt uns zurück zur Brücke über die Wupper an der Glüder Straße. Von dort nehmen wir den Erzgebirgspfad. Am Balkhauser Kotten geht es auf einem versteckten schmalen Pfad steil bergauf zurück zum Pfaffenberg.